Stadtarchiv
„Ein Archivarius muss (…) Schnellkraft, Unternehmungs- und Ausführungsvermögen, Hurtigkeit und Feuer haben. Mit schläfrigen Leuten ist überhaupt wenig, am wenigsten aber an einem solchen Posten ausgerichtet.“
Zitat von Frau Unger / Deutscher Archivtag 2024
Das Stendaler Stadtarchiv bewahrt das Archivgut einer der bedeutendsten Städte der Altmark – von mittelalterlichen Urkunden bis zu Fotografien des 20. Jahrhunderts. Wer wissen möchte, wie Stendal wurde, was es heute ist, findet hier die Antworten.
Das Archiv befindet sich innerhalb der historischen Wallanlagen, in den Räumen des ersten Stendaler Gymnasiums. Das Gebäude selbst blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. An seiner Stelle stand einst die Kirche der Franziskanermönche und nach einem Brand der Klosteranlage zu Beginn des 16. Jahrhunderts blieb allein das Bibliotheksgebäude erhalten.
Schon früh war man um die Sicherheit der Bestände bemüht. Die erste schriftliche Erwähnung des Stadtarchivs 1724 gilt dem Antrag des Bürgermeisters Johann George Seger, der um die Genehmigung von 6 Reichsthalern 16 Groschen bat – für eine neue Tür samt Schloss, damit das Archiv „... wohl verwahret und in Sicherheit sein möge".


