Veranstaltungen & Tourismus
"Demokratie fehlt Begegnung" – Lesung mit Rainald Manthe
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Kunst, Kultur und Literatur
Am 27. März 2026 ab 18 Uhr ist der Soziologe und Autor Rainald Manthe zu Gast in der Hansestadt Stendal. In einer Lesung mit anschließendem Gespräch stellt er sein aktuelles Buch "Demokratie fehlt Begegnung" vor.
Ausgangspunkt des Buches ist eine ebenso einfache wie weitreichende Beobachtung: Demokratie lebt nicht nur von Institutionen, Verfahren und Wahlen, sondern vor allem von Begegnung. Wo Menschen einander im Alltag treffen, miteinander sprechen, Unterschiede aushalten und gemeinsame Erfahrungen machen, entsteht Vertrauen – eine zentrale Voraussetzung für eine funktionierende demokratische Gesellschaft. Doch genau diese Orte und Gelegenheiten werden vielerorts seltener. Vereine verlieren Mitglieder, öffentliche Räume verändern sich, und soziale Milieus begegnen sich immer weniger.
Rainald Manthe analysiert in seinem Buch, welche Folgen diese Entwicklung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hat. Er zeigt, wie fehlende Begegnung politische Polarisierung verstärken kann und warum demokratische Kultur auf Orte angewiesen ist, an denen Menschen jenseits von sozialen, kulturellen oder politischen Grenzen miteinander in Kontakt kommen. Zugleich richtet er den Blick auf konkrete Möglichkeiten, solche Begegnungsräume neu zu stärken – in Städten ebenso wie in ländlichen Regionen.
Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, zentrale Gedanken des Buches kennenzulernen und gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen, welche Bedeutung Orte der Begegnung für das demokratische Miteinander haben – gerade auch in kleineren Städten und Regionen. Nach der Lesung besteht Zeit für Fragen und Diskussion mit dem Autor.
Veranstaltungsort
Termininformation
Die Veranstaltung findet im Kreisbüro von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Altmark am Stendaler Marktplatz statt. Die Anschrift lautet: Hohe Bude 15, 39576 Hansestadt Stendal.
Preise
Die Veranstaltung ist für die Öffentlichkeit kostenfrei zugänglich, da es uns wichtig ist, möglichst vielen Menschen die Teilnahme an der Diskussion zu ermöglichen – unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten.